
Täuschend echt wirkendes „altes Mauerwerk“ ließ sich wirtschaftlich in
Beton ausdrücken und so kam der „Genius Loci“ dieser Gegend auch in den
Verkehrsbauten effektvoll zur Wirkung.
Antikes Mauerwerk in Beton gegossen
In der Gegend um Frejus in Südfrankreich herrscht felsiger, von Sandstein
durchzogener Boden vor und macht damit die Gegend fast unverwechselbar. Man
könnte es auch die Identität von Frejus und Umgebung nennen. Und diese Stein
gewordene Identität sollte sich letztlich in diversen Nutz- und
Infrastrukturbauten niederschlagen. Mit einem augenfälligen und
unverwechselbaren „Hingucker“ im Straßenbild von Frejus bei der Neugestaltung
eines ganzen Stadtviertels, einem Déjà-vu der besonderen Art. So wollten es die
Stadtväter.
Dieses mit der Neugestaltung entstandene relativ geschichtsträchtige
Straßenbild entsprang aber nicht nur einer Idee der Neuzeit, sondern man griff
in Frejus auf eine schon von den Römern praktizierte Wahl der Baustoffe zurück.
Die bedienten sich nämlich schon seinerzeit des rosaroten Sandsteins, um neben
Wohnbauten auch Aquädukte, Amphitheater und Arenen aus diesem relativ leicht zu
bearbeitenden Naturstein zu bauen. Und was lag für die Architekten von
„Architecture Ouvrage d’Art“ näher, als die historische Umgebung beim Bau von
Brückenbögen respektive Unterführung, Wehrtürmen und diversen Stütz- und
Lärmschutzwänden eines ganzen Straßenzuges wirtschaftlich in Beton auszudrücken
und so quasi den „Genius Loci“ dieser Gegend auch in den Verkehrsbauten wirken
zu lassen. Römisches und mittelalterliches Kulturerbe bilden dafür einen
glanzvollen Rahmen: Arena, Aquädukt, Römisches Theater und Archäologisches
Museum mit dem doppelköpfigen Hermes; die fast ganz in rosa Sandstein erbaute
Bischofsstadt wurde deshalb auch in die „Straße der berühmten Schauplätze“ des
Departements Var aufgenommen.
Die Festlegung auf eine Betonstruktur ließ dann
die Köpfe der Verantwortlichen noch einmal rauchen. Nach eingehender Beratung
durch NOE France fiel die Wahl ganz eindeutig auf die NOEplast Struktur
Murus Romanus, die dem Betrachter den Eindruck kunstvoll geschichteten
Natursteins vermittelt. Mit insgesamt rd. 300 m² Strukturmatrize Murus Romanus
von NOEplast stellte das Fertigteilwerk Méditerranée Préfa die Fertigteile her,
mit denen die Bauunternehmen Razél bzw. Chantier Moderne Sud dann um die 5.000
m² Betonfläche scheinbar fugenlos im täuschend echt wirkenden Ruinen-Charakter
simulierte. Die Stoßfugen der Fertigteile mussten, um nicht „steinspalterisch“
aufzufallen, in den Mauerwerksfugen verlaufen respektive verschwinden, die
Matrizen entsprechend den Steinverläufen genau geschnitten werden! Schon seit
geraumer Zeit ist die Betonstruktur Murus Romanus auf der Basis der
Strukturmatrizen von NOEplast auch in Frankreich „heimisch“ geworden
und rückt als momentaner Renner im NOEplast Programm die persönliche
Note der Stadtväter genauso wie die der Architekten ins rechte Licht.
Womit
wieder einmal bewiesen wäre, dass sich kein anderer Baustoff so vielseitig und
damit wirtschaftlich einsetzen lässt wie Beton. Und NOEplast erweckt diesen
Baustoff und dessen Oberfläche zum Leben, gestaltet ihn ästhetisch. NOEplast
lässt sich übrigens im Ortbetonbau genau so wie in Fertigteilwerken
einsetzen, wobei die robusten Eigenschaften der PU-Matrizen hundert und mehr
Einsätze erlauben.

Insgesamt rd. 300 m² Strukturmatrize Murus Romanus von NOEplast setzten
die Bauunternehmen Razel bzw. Chantier Moderne Sud ein, um den Ruinen-Charakter
auf ca. 5.000 m² Betonfläche zu simulieren.

Reminiszenz an die Vergangenheit: Ob kreisrunder Wasserturm, ruinöses
Mauerwerk oder gerundeter Brückenbogen, alles scheinbar aus geschichtetem
Naturstein errichtet, jedoch mit Murus Romanus von NOEplast geschalt.

Täuschend echt wirkendes „altes Mauerwerk“ ließ sich wirtschaftlich in
Beton ausdrücken und so kam der „Genius Loci“ dieser Gegend auch in den
Verkehrsbauten effektvoll zur Wirkung.