Gemauerte Schutzwand
Bahnhof Esslingen
Keine Maurer, sondern eine Esslinger Tief- und Straßenbaufirma nahm sich der geplanten Schutzwand in Mauerwerksstruktur mit einer Sichtfläche von rund 2.000 Quadratmetern im Bereich des Bahnhofs Esslingen an und stellte sie mit einem Minimalaufwand von einer Matrize NOEplast und einem Rahmenschalelement NOEtop in eigener Regie her.
Für den Bahnhofsbereich der Stadt Esslingen, direkt vor der
historischen Innenstadtbebauung, war eine Schutzmauer in Beton
geplant. Allerdings sollte aus ästhetischen Erwägungen die
Beton-Oberfläche auf der dem Betrachter zugewandten Seite in
Mauerwerksstruktur ausgeführt und das historische Stadtbild nicht
durch eine glatte Betonsichtfläche gestört werden.
Auf Vorschlag von Andreas Dietzinger, Bereichsleiter NOEplast des
führenden Strukturmatrizenanbieters NOE, kam die einem Naturstein
verblüffend ähnliche Struktur „Kufstein“ mit einem geordneten und
im Verband verlegten Stein- bzw. Fugenbild aus dem Standardprogramm
von NOEplast in die engere Wahl. Sie fand auch Zustimmung beim
Stadtbauamt und dem für die Planung verantwortlichen Architekt
Siegfried Kaplan. Um allerdings ein etwas flacheres Steinbild als
„Kufstein“ zu erreichen, fiel mit Zustimmung aller Verantwortlichen
die Entscheidung für eine Sondermatrize von NOEplast: Diese
modifizierte „Kufstein“ fand als Struktur „Esslingen“ auch Eingang
in das Standardprogramm von NOEplast. Als krönender Abschluss
sollte die Mauer allerdings noch eine jeweils 6 m lange Kopfplatte
zieren. Nun machte sich auch noch die Fertigungstiefe von NOEplast
bezahlt: Als einziger Hersteller hat man mit der Struktur „Granit
III“ eine Steinmatrize mit ebenfalls 6 m langer Kopfplatte zu
bieten, die man der Struktur Esslingen ganz einfach aufsetzte.
Minimaler Aufwand
Ganz konträr zu einer doch etwas ausgedehnten Planungsphase der
strukturierten Lärmschutzmauer stand die Ausführung, der Mauerbau.
Mit einem Minimalaufwand von einer Matrize NOEplast der Struktur
Esslingen, eingelegt in ein einziges Rahmenschalelement NOEtop,
stellte das Esslinger Tief- und Straßenbauunternehmen Eberhard
Hemminger GmbH die insgesamt 2.000 m² Schutzwand in Ortbeton her.
Ohne einen einzigen Maurer!
Die PU-Strukturmatrizen von NOEplast sind im Ortbetonbau genau so
wie in Fertigteilwerken einzusetzen, wobei die robusten
Eigenschaften der PU-Matrizen hundert und mehr Einsätze
erlauben.


