Ulmer Donaubastion

  • Nachbarschaft: Die im versetzten Verband verlegten Fertigteile der Struktur Granit II von NOEplast lassen die modernen Fassaden in Verbindung mit den alten Festungsbauten der Ulmer Donaubastion zum städtebaulichen Element werden.

  • Nachbarschaft: Die im versetzten Verband verlegten Fertigteile der Struktur Granit II von NOEplast lassen die modernen Fassaden in Verbindung mit den alten Festungsbauten der Ulmer Donaubastion zum städtebaulichen Element werden.

  • Optische Täuschung: Wie kunstvoll geschichtete Steinblöcke wirken die Fertigteile und lassen keinen Gedanken an eine vorgehängte Fassade aufkommen.

  • Geordnet: Ausgeschrieben waren Fassaden in Granitstruktur, die mit ihren architektonisch geordneten Fugen den natürlichen Setzverlauf gestapelter Steinquader aufnehmen und transportieren sollten.

Struktur schärft die Optik

Modern bauen und trotzdem das historische Stadtbild erhalten. Nicht mehr und nicht weniger ist in Ulm gefordert. Angesichts der Vorwerke, Forts und Bastionen, die sich in Ulm und Neu-Ulm als Teil der ehemaligen Bundesfestung Ulm immer wieder zeigen, ist das kein leichtes Unterfangen. War doch Ulm noch Mitte des 19. Jahrhunderts die größte Festungsanlage Europas, damals von rund 8.000 Arbeitern als Schutzwall gegen französische Truppen aus dem Boden gestampft. Und diese Stein gewordene Stärke sollte sich nun auch in den nachbarlichen Neubauten der Donaubastion mit ihren modernen Fassaden wieder finden und gleichzeitig als Reminiszenz an die Vergangenheit dienen.

Geschichtete und gestapelte Massen suggerieren Dauerhaftigkeit und geben zusammen mit dem hochfesten Naturstein das Gefühl von absoluter Sicherheit. Das mag nicht zuletzt auch die Renaissance des Massivbaues im vergangenen Jahrhundert beeinflusst haben, der teilweise schon von modernen Baustoffen verdrängt schien. Die Architekten der Neubauten im Festungsareal nehmen diesen Gedanken auf und lassen die modernen Fassaden der Bürokomplexe zum städtebaulichen Element werden. Mit den im versetzten Verband verlegten Fertigteilen wirken sie wie kunstvoll geschichtete Steinblöcke und lassen keinen Gedanken an eine vorgehängte Fassade aufkommen.
Ausgeschrieben waren die Fassaden in Granitstruktur, die mit ihren architektonisch geordneten Fugen den natürlichen Setzverlauf gestapelter Steinquader aufnehmen sollten. Dabei zeichnet sich der Naturstein Granit in seiner Urform sowohl durch eine grobe Struktur als auch durch die besondere Farbzusammensetzung aus. Und diese Eigenheiten des Gesteins in Beton auszudrücken war Herausforderung und Ansporn zugleich. Als Basis für die Wiedergabe der Granitstruktur in Beton wählte man die Strukturmatrizen„Granit II“ von NOEplast aus der eigenen Firmengruppe und stellte die Fassadenplatten auch im eigenen Fertigteilwerk her. Mit Erfolg, wie es die modernen Fassaden inmitten historischer Umgebung nicht besser dokumentieren könnten.
Die Strukturmatrizen von NOEplast sind im Ortbetonbau genau so wie in Fertigteilwerken einzusetzen, wobei die robusten Eigenschaften der PU-Matrizen hundert und mehr Einsätze erlauben.