Genius Loci von Saint Lô

  • Reminiszenz an die Vergangenheit: Der kreisrunde Wasserturm, scheinbar aus geschichtetem Naturstein errichtet, jedoch mit Murus Romanus von NOEplast geschalt.

  • „Endlos-Mauerwerk“ – den Produktspezialisten von NOEplast gelang der Kunstgriff, die Matrizen so zu schneiden, dass im runden Mauerwerk kein Stoß zu sehen ist.

  • Insgesamt 300 m² Strukturmatrize NOEplast setzte das Bauunternehmen Quille T.P. aus Rouen ein, um den Genius Loci in Beton B 40 umzusetzen.

Murus Romanus = kunstvoll geschichteter Naturstein in Beton

Was hat der Genius Loci am Bau verloren? Ganz einfach, verkörpert er doch den Geist eines Ortes oder einer Region, der dort herrscht. In der Gegend um Saint Lô in der Normandie herrscht felsiger, von Granit durchzogener Boden vor und macht die Gegend unverwechselbar, was sich in diversen Nutzbauten niederschlagen sollte. So wollte es das Conseil General, Departement la Manche. Und was lag für die Architekten von „La Vigne Architecture“ näher, als die historische Umgebung beim Bau von Brücke und Wasserturm wirtschaftlich in Beton auszudrücken und so den Genius Loci auch in den Verkehrsbauten wirken zu lassen.

Die Wahl der Architekten von „La Vigne Architecture“ fiel auf die Struktur Murus Romanus, die dem Betrachter den Eindruck kunstvoll geschichteten Natursteins vermittelt. Seit geraumer Zeit ist diese Betonstruktur auf der Basis der Strukturmatrizen von NOEplast auch in Frankreich „heimisch“ geworden. Insgesamt 300 m² Strukturmatrize NOEplast setzte das Bauunternehmen Quille T.P. aus Rouen ein, um den Genius Loci in Beton B 40 umzusetzen. Zum einen in einer Kombination aus Trapez-Struktur, einmal vertikal geordnet und einmal schräg nach oben auslaufend, unterbrochen von einem Streifen Murus Romanus, um die Moderne eines nahe gelegenen Vergnügungsparks mit dem historischen Boden zu verbinden; zum anderen als Reminiszenz an die Vergangenheit der kreisrunde Wasserturm, scheinbar aus geschichtetem Naturstein errichtet und mit Murus Romanus geschalt. Was optisch nun einiges her macht, war im Handling schwierig, weil im „Mauerwerk“ des kreisrunden Turmes kein Stoß der Strukturmatrize sichtbar werden durfte, die Matrize quasi endlos zu schneiden war. Den Produktspezialisten von NOEplast gelang aber auch dieser Kunstgriff, genau so, wie sie der Oberkante der Mauerkrone mit ganzen Steinen einen sauberen Abschluss verpassten. Wie gemauert!
NOEplast ist übrigens im Ortbetonbau genau so wie in Fertigteilwerken einzusetzen, wobei die robusten Eigenschaften der PU-Matrizen hundert und mehr Einsätze erlauben.