Universitätsbibliothek Utrecht

  • NOE wandelte das zweidimensionale Foto-Motiv von Kim Zwarts in eine lebendige dreidimensionale Betonstruktur um.

  • Basis für die lebendige Betonstruktur in Form von Schilf-ähnlichen Verästelungen ist ein Motiv von Kim Zwarts, das sich sowohl auf den Glasflächen, als auch in den Beton-Elementen wiederfindet.

  • Auch im Innern der Universitätsbibliothek findet sich das Schilf-Motiv wieder. Auch an den Ortbeton-Wänden mit NOEplast detailgetreu umgesetzt.

  • Das Zusammenspiel von strukturiertem Beton und Glas strahlt eine unglaubliche Lebendigkeit, aber gleichzeitig auch eine beeindruckende Klarheit aus.

  • Die äußere Hülle der Universitätbibliothek ist eine Aluminiumkonstruktion mit fest verklebten Glasscheiben und Beton-Fertigteilen. Glasscheiben wie Beton-Fertigteile zeigen das gleiche Motiv. Auf die Glasflächen mit Siebdruck aufgebracht, in den Beton-Fertigteilen mit NOEplast realisiert.

Die Fassade lebt

Ein Gipsmodell war die einzige Vorlage, die den Spezialisten von NOEplast zur Verfügung stand und nach der sie die Vorlage für eine Betonstruktur gestalteten, von der heute die Architekten nicht nur in den Niederlanden sprechen.

Die Rede ist von der Universität Utrecht, besser gesagt von der Fassade des neuen Bibliothekgebäudes der Universität, die im Zusammenspiel von Beton und Glas eine unglaub­liche Lebendigkeit, aber gleichzeitig auch eine beeindruckende Klarheit ausstrahlt. Basis für die lebendige Betonstruktur in Form von Schilf-ähnlichen Verästelungen ist die Sonderanfertigung einer NOEplast Strukturmatrize.
Die alte Architektenweisheit kommt hier wieder zum Tragen, dass ein Bauwerk erst so richtig wirkt durch das Zusammenspiel verschiedener Materialien, denen jeweils eine ganz bestimmte Formen- und Farbensprache zu Eigen ist. Und weil Papyrus die archetypische Basis allen Geschriebenen ist, dürfte das vom niederländischen Architekten Wiel Arets für seinen Strukturbeton gewählte „Schilfgeraschel“ auch darauf zurück zu führen sein und den Bogen zur Uni-Bibliothek schlagen. Wiel Arets, Jahrgang 1955, zeichnete nicht umsonst u. a. auch schon für die Akademie der Bildenden Künste in Maastricht verantwortlich.
Die von den NOE Technikern so lebendig konzipierte Betonstruktur der Fassadenplatten wird partiell von vorgehängten Glaselementen überdeckt, die den grauen bzw. anthrazit eingefärbten Beton abhängig vom jeweiligen Tageslicht immer wieder anders leuchten lassen. Der in seiner Struktur unruhige Beton wird durch die darüber liegenden Glasflächen beruhigt, die grauen bis schwarzen Farbtöne verstärken diese Wirkung. Im Lesesaal der Bibliothek springt die strukturierte Fassade zurück und bildet die Rückwand des Raumes, der von einer riesigen Glasfassade im Überfluss mit Tageslicht bedient wird, das wiederum den Beton so richtig zum Leuchten bringt.
Insgesamt 480 m² Strukturmatrizen von NOEplast in Teilen von 2 x 5 m gaben das Negativ für die Fertigteile, die in ihrer vertikalen Anordnung der Fassade den besonderen Ausdruck verleihen. Und so hat sich Wiel Arets mit der zentralen Bibliothek der Universität Utrecht auf dem Campus von “De Uithof” sowie mit dem auf NOEplast festgehaltenen „Schilfgeraschel“ in der Architekturgeschichte sicher einen Spitzenplatz verdient; die Strukturmatrizen von NOEplast hinterlassen dabei in der „ewigen Betonrangliste“ einen kräftigen Fingerabdruck!
Die Strukturmatrizen von NOEplast sind im Ortbetonbau genau so wie in Fertigteilwerken einzusetzen, wobei die robusten Eigenschaften der PU-Matrizen hundert und mehr Einsätze erlauben. Weitere Informationen über die verschiedensten Strukturen enthält das NOEplast-Schalbuch, das kostenlos abgerufen werden kann.